DER ZUSAMMENHANG ZWISCHEN DIABETES UND ÜBERGEWICHT/FETTLEIBIGKEIT

Le 25 July 2017

Die Zahl der Menschen mit Diabetes nimmt heutzutage weiterhin beständig zu. Im Jahr 2014 waren laut der WHO (Weltgesundheitsorganisation) weltweit mehr 422 Millionen Erwachsene betroffen, viermal so viel wie im Jahr 1980.

Die Diabetes ist eine Krankheit, die sich durch einen hohen Blutzuckerwert auszeichnet, der auf einen Insulinmangel oder eine schlechte Insulinsensitivität zurückzuführen ist.

Man unterscheidet hauptsächlich zwei Arten von Diabetes. Die Diabetes vom Typ 1 (auch insulinabhängige Diabetes genannt) ist eine Autoimmunerkrankung, die hauptsächlich bei Kindern und jungen Erwachsenen auftritt und wahrscheinlich im Zusammenhang mit genetischen oder umweltbedingter Faktoren steht. Die Diabetes vom Typ 2 (nicht-insulinabhängige Diabetes) ist die häufigste Form von Diabetes (90 % der Fälle), die am Häufigsten im Erwachsenenalter bei Personen mit einem Alter von 40 Jahren oder älter auftritt. Die Risikofaktoren sind Übergewicht, Fettleibigkeit und Bewegungsmangel.

Laut der WHO waren im Jahr 2014 weltweit mehr als 600 Millionen Erwachsene von der Fettleibigkeit betroffen. Sie wird durch eine KMZ von 30 oder mehr definiert.

 

Beziehung zwischen Fettleibigkeit/Übergewicht und Diabetes

 

1 fettleibige Person hat ein 3 Mal höheres Risiko, an Diabetes zu erkranken, als eine nicht-fettleibige Person. Welche Beziehung kann zwischen Fettleibigkeit und Diabetes hergestellt werden?

 

Je höher das Übergewicht ist, desto höher ist die Menge an Fett im Organismus. Parallel dazu kann ein Anstieg des Blutzuckers festgestellt werden. In der Tat liefert das Fett den Muskeln Energie auf Kosten der Glukose, was zu einer Erhöhung des Blutzuckers führt. Die Bauchspeicheldrüse sondert Insulin in übermäßigem Maße ab, um zu versuchen, den zu hohen Blutzucker zu senken, wodurch eine Knappheit in der Bauchspeicheldrüse verursacht wird, da nicht mehr genügend Insulin produziert wird. Der Blutzucker wird daher nicht mehr durch das Insulin reguliert. Die Hyperglykämie stellt sich ein und damit auch die Entstehung von Diabetes. Bei fettleibigen Personen ist die Diabetes daher die Folge des Übergewichts.

          

Die Gefahren für den Organismus

 

Die Fettleibigkeit in Verbindung mit Diabetes kann daher zu risikobehafteten Komplikationen führen, insbesondere bei der abdominalen Fettleibigkeit, die sich als die problematischste für die Gesundheit erweist.

Die häufigsten Komplikationen sind Risiken für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Es sei darauf hingewiesen, dass 80 % der Menschen mit Diabetes an den Folgen von Herz-Kreislauf-Komplikationen sterben. In der Tat kann die häufig zu fette Ernährung der übergewichtigen Patienten zur Ablagerung von Fett in den Arterien führen. Diese Ablagerungen verhärten und verkalken und bilden die sogenannten atheromatösen Plaques. Diese Plaques können zu einer Läsion der Arterienwand und einer Verstopfung des Blutgefäßes führen und dramatische Folgen für den Patienten haben (Herzinfarkt, Schlaganfall).

Ebenso können das für eine Diabetes verantwortliche Übergewicht und die Fettleibigkeit den Verschluss der Arterien der unteren Gliedmaßen (Arteriitis) bewirken, was zu einem Verlust der Sensibilität der Nerven führt und wegen Sauerstoffmangels die Heilung von Wunden an den Füßen verhindert. Daher besteht für manche Menschen mit Diabetes das Risiko einer Amputation, die durch eine verbesserte Vorsorge und besondere Pflege der Füße verhindert werden könnte.

Dies kann zudem zu Augenproblemen wie dem grauem Star und sogar einem kompletten Verlust der Sehfähigkeit führen. Es ist zu berücksichtigen, dass die Diabetes in den entwickelten Ländern weiterhin die häufigste Ursache für Erblindung im Alter unter 50 Jahren bleibt.

 

Lösungen zur Abhilfe

           

Um diese Krankheiten zu bekämpfen, gibt es verschiedene Ansätze. Der am häufigsten empfohlene und verbreitetste ist die Änderung des eigenen Lebensstils. In der Tat wurde belegt, dass die Masse der Bauchmuskelfette durch eine gesündere Ernährung und die regelmäßige körperliche Bewegung verringert wird und somit zu besseren Blut- und Lipidwerten (Verringerung des schlechten Cholesterins), einer Verringerung des Blutdrucks und einer verbesserten Blutzuckerüberwachung führt.

            Es kann auch eine Therapie mit Medikamenten in Betracht gezogen werden, aber nur in den Fällen, in denen für die Patienten hohe Herz-Kreislauf-Risiken wie der Bluthochdruck bestehen. Diese Medikamente haben das Ziel, die Aufnahme von Fettsäuren zu begrenzen und können nur als Teil einer fettarmen Diät verordnet werden.

  

Quellen:

 

https://infos-diabete.com/surpoids-et-diabete-les-risques-encourus-les-remedes-possibles/

 

http://www.upmc.fr/fr/salle_de_presse/archives/archives_2015/diabete2.html

 

https://www.obesite.com/sante-et-obesite/diabete/

 

http://www.exobiologie.info/diabete/23obe%CC%81site%CC%81.pdf

 

http://www.chups.jussieu.fr/polys/diabeto/POLY.Chp.3.html

 

 

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